Colònia de Sant Jordi ist der Punkt von dem du nach Cabrera kommst. Es gibt zwei Reedereien (Excursions a Cabrera und Mar Cabrera), die Boote fahren ab Hafen, die Überfahrt dauert grob eine knappe Stunde und im Sommer solltest du dein Ticket online ein paar Tage vorher buchen. Wenn du nur drei Stunden Zeit hast, nimm die schnelle Variante. Wenn du Cabrera richtig sehen willst, plan acht Stunden ein und nimm den ganzen Tag mit Schwimmstopp in der Blauen Grotte.
Der Ort selbst hat sich erstaunlich gut gehalten. Die Promenade ist kurz, es gibt vier Strände in Lauf-Distanz vom Hafen (Es Port, Es Dolç, Es Carbó, Es Roquetes, letzterer ist der ruhigste), und im November läuft kaum jemand rum. Im August dafür voll. Ich war zuletzt im Oktober da, perfekt: 23 Grad, Hafen mit Booten aber leere Strände.
Was viele übersehen: die Bunker aus dem Spanischen Bürgerkrieg an der Küste Richtung Es Carbó. Beton-Brocken im Sand, halb von Pinien überwuchert. Wenn dich Geschichte interessiert, lauf den Küstenpfad ab Es Port nach Süden, nach 20 Minuten sind die ersten Bunker da.
Zum Essen: am Hafen sind die Lokale touristisch und teuer. Eine Strasse weiter Richtung Dorf gibt es ein paar einfache spanische Bars wo Einheimische Tapas essen, frag im Hotel nach. Salinen-Salz (Flor de Sal d'Es Trenc) bekommst du im Werksverkauf direkt an der Strasse Richtung Campos.



